Musik kennt keine Grenzen und ich auch nicht. Es faszinierte mich mit meiner Stimme einmal etwas völlig Neues, noch nie Dagewesenes auszuprobieren: Klassik mit Rock, Opernstimme, hymnischen Klängen und ein Minnesänger-Lied in mittelhochdeutscher Sprache aus dem 14. Jahrhundert.
Als ich im Tonstudio bei Thomas Meyer war, um etwas Klassisches aufzunehmen, sagte er zu mir:
„Svenja, ich habe etwas Ungewöhnliches arrangiert, das schon seit einiger Zeit in meiner Schublade schlummert und auf einen Sänger wartet, um aufgenommen zu werden. Ich sage Dir aber gleich: Das ist wirklich etwas Anderes.“
Da war ich natürlich sofort neugierig.
Es handelt sich um das Palästinalied, das Walter von der Vogelweide komponiert und getextet hat.